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Deutsch
HanCam · Kostenloses Pinyin-Tool
Chinesisches Alphabet: Pinyin-Aussprache, Laut für Laut
Chinesisch hat kein Alphabet, es wird mit Schriftzeichen geschrieben. Pinyin schreibt die Laute in lateinischen Buchstaben. Tippe auf einen Laut, hör ihn dir an und sieh, wie er im Vergleich zum Deutschen klingt und welche Falle droht.
Tippe auf einen Laut, um ihn zu hören
Lippen
Zungenspitze
Hinterer Zungenrücken
Zunge flach am Gaumen
Zunge zurückgebogen
Zunge hinter den Zähnen
Halbvokale
Einfache Vokale
Doppellaute
Auf n oder ng
er und das summende i
Beginnend mit i
Beginnend mit u
Beginnend mit ü
Gewählter Laut
So sprichst du ihn
Wie das p in »Spiel« oder »Sprache«: ohne Hauch und ohne Stimme. Halte die Hand vor den Mund, du spürst fast keine Luft.
Achtung
Ein behauchtes deutsches p wie in »Post«. Genau dieser Hauch macht aus b ein p: bà »Papa« wird zu pà »sich fürchten«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche p in »Post«, mit kräftigem Hauch, eher noch etwas stärker.
Achtung
Zu wenig Hauch, dann klingt es wie b. pǎo »laufen« und bǎo »satt« unterscheiden sich nur durch diesen Hauch.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das m in »Mama«.
Achtung
Eine Silbe mit m am Ende. Im Mandarin enden Silben nur auf einen Vokal, n, ng oder r.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das f in »Fisch«.
Achtung
Keine Falle für Deutschsprachige. Nur: Auf f folgt nie i oder ü, fi und fü gibt es im Mandarin nicht.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das t in »Stein«: ohne Hauch und ohne Stimme.
Achtung
Ein behauchtes deutsches t wie in »Tag«. Dann wird dǎ »schlagen« zu tǎ »Turm«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche t in »Tee«, mit kräftigem Hauch.
Achtung
Zu wenig Hauch, dann klingt es wie d: tǎ »Turm« wird zu dǎ »schlagen«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das n in »Nase«.
Achtung
Keine Falle. In Teilen Südchinas werden n und l verwechselt, du hörst dort vielleicht lǐ statt nǐ »du«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das l in »Liebe«.
Achtung
Keine Falle, nur: Keine Silbe endet auf l, es steht immer am Silbenanfang.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das k in »Skat«: ohne Hauch und ohne Stimme.
Achtung
Ein behauchtes deutsches k wie in »Kaffee«. gǒu »Hund« und kǒu »Mund« unterscheiden sich nur durch den Hauch.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche k in »Kaffee«, mit kräftigem Hauch.
Achtung
Zu wenig Hauch, dann wird kǒu »Mund« zu gǒu »Hund«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie der ach-Laut in »Bach«, nur etwas weicher.
Achtung
Das hauchige h aus »Haus«. Man versteht dich, aber gib dem Laut etwas Reibung wie in »Bach«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »tsch« in »tschüss«, aber ohne Hauch, mit flacher Zunge hinter den unteren Zähnen und breiten Lippen.
Achtung
Das deutsche j aus »ja«. Pinyin j ist ein stimmloser Zischlaut: jī »Huhn« klingt etwa wie ein weiches »tschi«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »tsch« in »tschüss«, mit flacher Zunge, breiten Lippen und kräftigem Hauch.
Achtung
»kw« wie in »Quelle« oder ein k. q ist nie ein k-Laut: qī »sieben« klingt wie ein behauchtes »tschi«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie der ich-Laut in »ich« oder »Milch«: Zunge flach, Lippen breit.
Achtung
»ks« wie in »Hexe« oder »Taxi«. xièxie »danke« beginnt mit dem ich-Laut.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »dsch« in »Dschungel«, aber stimmlos und mit zurückgebogener Zungenspitze. Ohne Hauch.
Achtung
Es wie das deutsche z lesen. Zhōngguó »China« beginnt mit einem stimmlosen »dsch«, nicht mit »ts«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »tsch« in »Matsch«, mit zurückgebogener Zungenspitze und kräftigem Hauch.
Achtung
Den deutschen ach- oder ich-Laut sprechen. chī »essen« beginnt mit »tsch«, nicht mit dem ch aus »Licht«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »sch« in »Schule«, die Zungenspitze noch etwas weiter zurückgebogen.
Achtung
Es mit x verwechseln. shì »sein« hat die zurückgebogene Zunge, xì »dünn« den ich-Laut mit flacher Zunge.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das j in »Journal«, mit zurückgebogener Zungenspitze und weicher. Nie das Zäpfchen-r.
Achtung
Das deutsche Zäpfchen-r oder ein gerolltes r. rè »heiß« sprichst du mit zurückgebogener Zunge, ähnlich dem weichen j aus »Journal«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche z in »Zeit«, aber ohne Hauch: t und s als ein Laut.
Achtung
Das deutsche z passt fast. Achte nur auf den Unterschied zu c: z ohne Hauch, c mit kräftigem Hauch.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche z in »Zahn«, gefolgt von einem kräftigen Hauch.
Achtung
c als k wie in »Café« lesen. cài »Gericht« klingt wie »tsai« mit Hauch.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das stimmlose s in »Haus« oder »Bus«, auch am Wortanfang.
Achtung
Ein stimmhaftes s wie in »Sonne«. sān »drei« beginnt mit einem scharfen, stimmlosen s.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche j in »ja«. Es steht nur vor Silben mit i oder ü, wie in yī »eins«.
Achtung
Es wie ü lesen, wie in »Typ«. Pinyin y ist ein j-Laut; erst yu klingt wie ü.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das englische w in »water«: ein kurzes u, kein deutsches w. wǒ »ich«.
Achtung
Das deutsche w, das wie v klingt. wǔ »fünf« ist einfach »u«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das a in »Vater«, mit weit offenem Mund.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das o in »Sonne«, mit runden Lippen. Nach b, p, m und f gleitet ein kurzes u davor: bo klingt fast wie »buo«.
Achtung
Ein langes, geschlossenes o wie in »Boot«. Pinyin o ist kurz, rund und nach b, p, m, f leicht »uo«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Kein deutsches e: wie das unbetonte e in »bitte«, aber weiter hinten im Mund und ohne gerundete Lippen.
Achtung
Es wie das e in »Weg« lesen. hē »trinken« klingt eher wie »hö« ohne Lippenrundung. Nur in ie, üe und ei klingt e wie in »Bett«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das i in »Liebe«.
Achtung
Nach z, c, s, zh, ch, sh und r ist i kein i (siehe das summende i).
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das u in »gut«, mit stark gerundeten Lippen.
Achtung
Nach j, q, x und y steht u für ü: qù »gehen« sprichst du mit ü.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Genau das deutsche ü in »über«.
Achtung
Leicht für Deutschsprachige. Die Falle: lǜ »grün« und lù »Straße«, nǚ »Frau« und nǔ »Mühe« sind verschiedene Wörter, also ü und u nie verwechseln.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das deutsche ei in »Bein«.
Achtung
Es getrennt als »a-i« lesen. bái »weiß« ist eine Silbe und klingt wie »bei«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »eh« mit einem kurzen i danach, wie im englischen »Okay«.
Achtung
Es wie das deutsche ei lesen. hēi »schwarz« klingt wie »hey«, nicht wie »Hai«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das au in »Haus«.
Achtung
Es getrennt als »a-o« lesen. hǎo »gut« ist eine Silbe und klingt wie »hau«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Ein o, das zu u gleitet, wie im englischen »go«.
Achtung
Es wie »u« lesen. dōu »alle« klingt wie »dou«, nicht wie »du«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das an in »Mann«.
Achtung
Es mit ang verwechseln. fàn »Essen« und fàng »legen« sind verschiedene Wörter.
Beispielwörter
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Wie die Endung -en in »haben«: ein unbetontes e und n.
Achtung
Es wie das en in »Ende« mit offenem e lesen. mén »Tür« klingt eher wie »mn« mit kurzem Murmel-e.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das ang in »lang«. Das g wird nicht gesprochen.
Achtung
Beim schnellen Sprechen zu an werden. máng »beschäftigt« endet auf ng wie »lang«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Ein unbetontes e mit ng, ähnlich wie in »Zeitung« mit Murmel-e.
Achtung
Es wie das deutsche »eng« mit offenem e lesen. lěng »kalt« klingt eher wie »lung«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das ung in »Zeitung«, die Lippen gerundet.
Achtung
Ein offenes o wie in »Gong«. zhōng »Mitte« klingt eher wie »dschung«.
Beispielwörter
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Wie das amerikanische »er«: Die Zunge biegt sich beim Vokal zurück.
Achtung
Es in e und ein Zäpfchen-r trennen. èr »zwei« ist ein einziger Laut.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Nach z, c, s, zh, ch, sh und r ist i kein i: Du hältst den Konsonanten und gibst Stimme dazu. zi klingt wie ein summendes »ds«, si wie »sss«, shi fast wie »schr«.
Achtung
Ein i sprechen: sì »vier« ist nicht »si«, und shì »sein« ist nicht »schi«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »ja«: i gleitet in a.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »je« in »jetzt«, mit offenem e.
Achtung
Es wie das deutsche ie lesen, also als langes i. xiè klingt wie »sjä«, xièxie »danke« also etwa »sjä-sjä«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »jau« in einer Silbe.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Kurzform von iou: wie »jou«. liù »sechs« klingt fast wie »ljou«.
Achtung
Es als »iu« lesen. In jiǔ »neun« bleibt in der Mitte ein leichtes o.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »jän«: Zwischen i und n wird das a zu einem offenen e.
Achtung
Es als »i-an« lesen. tiān »Himmel« klingt wie »tjän«, qián »Geld« wie »tschjän«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das in in »Kinn«.
Achtung
Es mit ing verwechseln. xīn »Herz« und xīng »Stern« sind verschiedene Wörter.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »jang«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das ing in »Ring«.
Achtung
Das ng verschlucken, dann wird es zu in. tīng »hören« endet wie »Ring«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »jung«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »ua« in »Guatemala«: ein kurzes u, das in a gleitet.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »uo« in einer schnellen Silbe.
Achtung
Es in zwei Silben »u-o« trennen. duō »viel« ist eine Silbe.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie das englische »why«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Kurzform von uei: wie »wej«. guì »teuer« klingt wie »gwej«.
Achtung
Es als »u-i« lesen. duì »richtig« klingt wie »dwej«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »uan«. Nach j, q, x und y steht dieselbe Schreibung für üan.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Kurzform von uen: wie »uen« mit Murmel-e. Nach j, q, x und y steht dieselbe Schreibung für ün.
Achtung
Es wie un in »und« lesen. chūn »Frühling« klingt eher wie »tschwen«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »uang«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
Wie »ueng« mit Murmel-e. Kommt nur als weng vor, in wenigen Wörtern wie wēng »alter Mann«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
ü, das in ein offenes e gleitet: »üä«. Nach j, q, x und y wird es ue geschrieben: xué »lernen«.
Achtung
Es mit u statt ü sprechen. xué beginnt mit dem ü aus »über«.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
ü und dann »än«. Nach j, q, x und y wird es uan geschrieben: quán »ganz«.
Achtung
Es wie das uan in guān lesen. In yuǎn »fern« ist der Vokal ü, und das a klingt fast wie ä.
Beispielwörter
So sprichst du ihn
ü mit n: »ün«. Nach j, q, x und y wird es un geschrieben: jūn »Armee«.
Achtung
Es als »un« lesen. yún »Wolke« sprichst du mit ü.
Beispielwörter
Dein Browser hat keine eigene chinesische Stimme, deshalb bleiben die Anhören-Tasten hier stumm. iPhone, iPad und Mac haben eine eingebaut. Auf anderen Geräten lässt sich eine chinesische Stimme in den Einstellungen für die Sprachausgabe des Systems hinzufügen.
Eine Stimme liest Schriftzeichen, keine Buchstaben. Darum klingt jeder Anlaut in der Silbe, mit der chinesische Lehrer ihn üben: b als 玻 bō, p als 坡 pō, m als 摸 mō, f als 佛 fó. Ein Auslaut klingt als ganze Silbe, etwa 鹅 é.
Chinesisch auf Papier, auf einem Schild oder einer Speisekarte? HanCam liest es live mit der Kamera deines iPhone: die Schriftzeichen, das Pinyin und die Bedeutung. HanCam laden
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Gibt es ein chinesisches Alphabet?
Nein. Chinesisch wird mit Schriftzeichen (Hanzi) geschrieben, und ein Zeichen steht für eine Silbe mit Bedeutung, nicht für einen Laut. Es gibt Tausende davon, sie lassen sich also nicht wie die Buchstaben eines Alphabets lernen.
Was oft chinesisches Alphabet genannt wird, ist Pinyin (Hanyu Pinyin), die offizielle Umschrift des Mandarin in lateinischen Buchstaben, eingeführt 1958. Kinder in China lernen damit die Zeichen lesen, die meisten Menschen tippen Chinesisch damit, und Wörterbücher und Apps zeigen es zu den Zeichen.
In Taiwan lernen Kinder die Laute stattdessen mit den Lautzeichen von Zhuyin (Bopomofo). Pinyin und Zhuyin nebeneinander
Das Pinyin-Alphabet: 26 Buchstaben
Pinyin verwendet die 26 lateinischen Buchstaben, dazu ü und vier Tonzeichen. Das v braucht Mandarin nicht: Es bleibt für Fremdwörter und Dialekte, und auf der Tastatur steht es für ü. Hier jeder Buchstabe mit seinem offiziellen Namen aus dem Schema von 1958, in Zhuyin und in Pinyin.
- Aaㄚa
- Bb
ㄅㄝ bê - Cc
ㄘㄝ cê - Dd
ㄉㄝ dê - Eeㄜe
- Ff
ㄝㄈ êf - Gg
ㄍㄝ gê - Hh
ㄏㄚ ha - Iiㄧi
- Jj
ㄐㄧㄝ jiê - Kk
ㄎㄝ kê - Ll
ㄝㄌ êl - Mm
ㄝㄇ êm - Nn
ㄋㄝ nê - Ooㄛo
- Pp
ㄆㄝ pê - Qq
ㄑㄧㄡ qiu - Rr
ㄚㄦ ar - Ss
ㄝㄙ ês - Tt
ㄊㄝ tê - Uuㄨu
- Vv
ㄪㄝ vê - Ww
ㄨㄚ wa - Xx
ㄒㄧ xi - Yy
ㄧㄚ ya - Zz
ㄗㄝ zê
Im Alltag benutzt kaum jemand diese Namen. Lehrer sprechen die Anlaute nach ihrem Klang (bo, po, mo, fo), und viele Menschen nennen die Buchstaben auf Englisch.
Die 23 Anlaute
Der Anlaut ist der Konsonant am Anfang einer Silbe. Chinesische Schulen lehren 23: die 21 Konsonanten der Pinyin-Tabelle und dazu y und w, die für i und u am Silbenanfang stehen. Jeder wird mit einer eigenen Silbe geübt, und so spielen ihn auch die Tasten oben.
| Lippen | b 玻 bō p 坡 pō m 摸 mō f 佛 fó |
|---|---|
| Zungenspitze | d 得 dé t 特 tè n 讷 nè l 勒 lè |
| Hinterer Zungenrücken | g 哥 gē k 科 kē h 喝 hē |
| Zunge flach am Gaumen | j 基 jī q 欺 qī x 希 xī |
| Zunge zurückgebogen | zh 知 zhī ch 蚩 chī sh 诗 shī r 日 rì |
| Zunge hinter den Zähnen | z 资 zī c 雌 cí s 思 sī |
| Halbvokale | y 衣 yī w 乌 wū |
Die Paare b und p, d und t, g und k, j und q, zh und ch, z und c unterscheiden sich nur in einem Punkt: Der zweite Laut hat einen Hauch. Stimmhaft ist keiner davon, der Unterschied liegt also im Atem, nicht in der Stimme wie bei b und p im Deutschen.
Drei nahe beieinanderliegende Gruppen sind am schwierigsten: j, q, x mit flacher Zunge und breiten Lippen; zh, ch, sh, r mit zurückgebogener Zungenspitze; z, c, s mit der Zunge hinter den Zähnen.
Die Auslaute
Der Auslaut ist der Rest der Silbe: ein Vokal, zwei oder drei Vokale oder ein Vokal mit n oder ng am Ende. Sprachwissenschaftler zählen etwa 35, wie die Pinyin-Tabelle. Chinesische Schulen lehren 24 Auslaute und 16 Ganzsilben, die hier stehen.
| Einfache Vokale | a o e i u ü |
|---|---|
| Doppellaute | ai ei ui ao ou iu ie üe |
| Der Auslaut er | er |
| Auf n | an en in un ün |
| Auf ng | ang eng ing ong |
| Ganzsilben | zhi chi shi ri zi ci si yi wu yu ye yue yuan yin yun ying |
Ganzsilben werden als Ganzes gelesen, nicht buchstabiert: zhi, chi, shi, ri, zi, ci und si enden auf das summende i, und yi, wu, yu, ye, yue, yuan, yin, yun und ying werden mit y oder w geschrieben. Im Werkzeug oben sind die Auslaute nach ihrem ersten Laut gruppiert.
Schreibregeln: y, w, ü und die Kurzformen
- Eine Silbe, die mit i, u oder ü beginnt, wird mit y oder w geschrieben: i wird yi, ia wird ya, u wird wu, ua wird wa, ü wird yu.
- ü verliert seine Punkte nach j, q, x und y, weil ein einfaches u dort nie steht: ju, qu, xu und yu werden alle mit ü gesprochen. Nach n und l gibt es beides, deshalb bleiben die Punkte: nü und nu, lü und lu.
- Drei Auslaute werden nach einem Konsonanten verkürzt: iou wird iu geschrieben (liu), uei wird ui (gui) und uen wird un (lun). Der mittlere Vokal ist trotzdem leicht zu hören.
- Ein Apostroph zeigt, wo eine Silbe beginnt, wenn die Trennung unklar wäre: Xi’an hat zwei Silben (xī’ān), xian nur eine.
- Das Tonzeichen steht auf a, sonst auf e, bei ou auf dem o, sonst auf dem letzten Vokal: hǎo, xiè, gǒu, guì, liù.
Schwierige Laute für Deutschsprachige
Pinyin sieht vertraut aus, aber viele Buchstaben haben nicht ihren deutschen Wert. Diese fünf Punkte sind die häufigsten Fallen:
- Buchstaben mit anderem Wert: j ist kein deutsches j (sondern ein stimmloses »dsch«), y ist das deutsche j, w ist das englische w, s ist immer stimmlos, z ist »ts« ohne Hauch und c »ts« mit Hauch.
- Hauch statt Stimme: b, d, g sind stimmlos wie das p in »Spiel«, p, t, k, q, ch und c dagegen kräftig behaucht.
- ei und ie: Pinyin-ei klingt wie in »Okay«, nicht wie »Hai«, und ie ist »je«, kein langes i.
- zh, ch, sh, r: Die Zungenspitze biegt sich zurück. ch ist kein ach- oder ich-Laut, sondern »tsch« mit Hauch; den ich-Laut schreibt Pinyin x, den ach-Laut h. r ist nie das Zäpfchen-r.
- e und das summende i: e ist kein deutsches e, sondern ein Murmellaut weit hinten im Mund. In zi, ci, si, zhi, chi, shi und ri wird i nicht als i gesprochen.
Töne: die Zeichen über den Vokalen
Jede Silbe hat außerdem einen Ton, einen Tonhöhenverlauf, der die Bedeutung ändert: mā »Mutter«, má »Hanf«, mǎ »Pferd«, mà »schimpfen«. Pinyin schreibt ihn als Zeichen über den Vokal. Die vier Töne hören und üben
Alle Silben und das Pinyin beliebiger Texte
Diese Seite geht Laut für Laut vor. Die Pinyin-Tabelle setzt die Laute zusammen: alle 403 Silben des Mandarin in einer Tabelle, jede mit ihren Tönen und Audio. Zur Pinyin-Tabelle
Um das Pinyin eines chinesischen Textes zu sehen, füge ihn in den Konverter ein. Chinesisch-in-Pinyin-Konverter
Pinyin für das Chinesisch um dich herum
Die Laute zu kennen hilft erst, wenn du das Pinyin hast. Chinesisch auf einem Schild, einer Speisekarte oder einer Buchseite liest HanCam mit der Kamera deines iPhone oder iPad und zeigt die Schriftzeichen mit ihrem Pinyin samt Tonzeichen und der Bedeutung. Das läuft auf dem Gerät, offline, sobald das Sprachpaket geladen ist.
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Fragen und Antworten
Hat Chinesisch ein Alphabet?
Nein. Chinesisch wird mit Schriftzeichen geschrieben, jedes eine Silbe mit Bedeutung. Pinyin, seit 1958 die offizielle lateinische Umschrift des Mandarin, dient als Alphabet für die Laute; in Taiwan übernimmt Zhuyin (Bopomofo) diese Aufgabe.
Wie viele Buchstaben hat das Pinyin-Alphabet?
Es nutzt die 26 lateinischen Buchstaben und dazu ü. Das v kommt nur in Fremdwörtern und als Tastatur-Ersatz für ü vor. Die Laute zählt man anders: 23 Anlaute und 24 Auslaute in chinesischen Schulen, 21 Anlaute und etwa 35 Auslaute in der Pinyin-Tabelle.
Wie spricht man q, x, zh und c im Pinyin aus?
q ist ein behauchtes »tsch«, x der ich-Laut aus »ich«, beide mit flacher Zunge und breiten Lippen. zh ist ein stimmloses »dsch« mit zurückgebogener Zunge. c ist das deutsche z mit kräftigem Hauch, nie ein k.
Was ist ü im Pinyin und wie tippt man es?
ü ist genau das deutsche ü aus »über«. Nach j, q, x und y wird es ohne Punkte geschrieben. Auf den meisten Pinyin-Tastaturen tippst du es als v: lv für lü.
Spricht man Pinyin wie Deutsch?
Nur teilweise. m, n, l, f und a, i, u passen, ü ist sogar identisch. Aber j, y, w, z, s und ei, ie haben andere Werte als im Deutschen, b, d, g sind stimmlos, und q, x, c, zh, ch und r folgen eigenen Regeln.
Wie viele Anlaute und Auslaute hat Pinyin?
Chinesische Schulen lehren 23 Anlaute (mit y und w), 24 Auslaute und 16 Ganzsilben. Sprachwissenschaftler zählen 21 Anlaute und etwa 35 Auslaute. Zusammen ergeben sie etwa 400 Silben, mit Tönen mehr als 1200.
Woher kommt der Ton auf dieser Seite?
Von der chinesischen Sprachausgabe deines eigenen Geräts: Nichts wird heruntergeladen und nichts irgendwohin gesendet. Eine Stimme liest Schriftzeichen, keine Buchstaben, darum klingt jeder Laut in seiner Übungssilbe, etwa 玻 bō für b.